Lavendel

Der Lavendel

Lavendula angustifolia

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Die niedrigen, stark duftenden Sträucher mit ihren ährenartigen blau-lila farbigen Blütenständen sind in zahllosen Vorgärten zu finden und im Sommer tummeln sich mit Vorliebe Bienen und Hummeln darauf.

Der Name kommt vom Lateinischen "lavare" was soviel bedeutet wie "waschen", da der Lavendel gerne als wohlriechender Badezusatz verwendet wurde. Die Blütenähren werden im Hochsommer am Vormittag geerntet, wenn sie schon fast wieder am Verblühen sind und dann zu Sträußen gebündelt, aufgehängt und getrocknet. In Frankreich und im Mittelmeerraum wird Lavendel auf großen Feldern zur Gewinnung von ätherischem Öl angebaut.

Er wirkt beruhigend, antidepressiv und antibakteriell, lindert Muskelkrämpfe und wird eingesetzt bei Unruhe, Erschöpfung, Einschlafstörungen, Migräne und Kopfschmerzen. Bei den genannten Symptomen eine halbe Stunde vor dem Einschlafen einen (intensiv schmeckenden) Tee zur innerlichen Anwendung zubereiten oder diesen als Badezusatz zu einem Vollbad geben und darin 20 Minuten baden.

Ätherisches Lavendelöl wird bei Verbrennungen, Sonnenbrand, Ausschlägen, Insektenstichen und Kopfläusen auftragen.

Eine Überdosierung kann bei empfindlichen Personen zu Reizungen und starker Ermüdung führen.

Zur Verfeinerung von Tees und Nachspeisen 3 - 4 frisch geerntete Blütenähren in ein Marmeladenglas mit Zucker einlegen und 2 - 3 Wochen ziehen lassen. Danach hat der Zucker den Lavendelgeschmack angenommen und kann verzehrt werden.

Es gibt 3 unterschiedliche Lavendelöle mit speziellen Einsatzgebieten:    

(ja)