Würzen

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Blütenzucker

Zutaten: 

1 Teil Zucker
2 Teile frische Blüten, z.B. Rose, Linde, Holunder, Salbei, Thymian, Linde, Klatschmohn

(Teile nach Volumen, nicht Gewicht!) 

Zubereitung: 

Zucker und Blüten werden in einem Mixer oder einer Küchenmaschine zu einer sehr feinkörnigen Substanz vermahlen.

3 cm dick auf einem Backblech verteilen und bei 50° C bei halb geöffneter Tür trocknen lassen.

In gut schließenden Gläsern dunkel aufbewahren. Man kann auch nur eine Sorte von Blüten nehmen, dann hat man zum Beispiel Rosen- oder Lindenblütenzucker. Da bekommt man mit dem Wintertee schon wieder eine Ahnung vom Sommer.

(tt)  

Kräutersalz

Zutaten: 

1 Teil frische Küchen- und Wildkräuter nach Wahl

5 Teile Meersalz

Zubereitung: 

Die frischen Kräuter werden sehr klein geschnitten und lagenweise mit dem Salz in ein Twist-Off-Glas geschichtet. Der Ansatz wird für 6 Wochen dunkel und bei Zimmertemperatur gelagert. Es setzt eine Fermentation ein, ähnlich wie wir sie vom Schwarzen Tee kennen. Nach den 6 Wochen kann der Ansatz aus dem Glas genommen werden. Ich trockne ihn vorsichtig auf Tellern bzw. im Dörrautomat und zerkleinere das klumpige Salz anschließend in der Moulinette. So kann es bei Bedarf einfach dem Essen beigegeben werden.

Die Kräuter würzen unser Essen, so dass die Zugabe von reinem Salz verringert werden kann. Eine salzarme Kost hilft den Blutdruck zu senken.

(su)
 

Wildkräuter-Senf

Zutaten:

250 g gelbes Senfmehl
50 g schwarzes Senfmehl (wesentlich schärfer als gelbes)
nach Belieben 50 g gelbe/schwarze Senfkörner ganz
125 g Zucker (ev. etwas mehr)
1 TL Salz
300 ml Weißweinessig
200 ml Weißwein
3-4 Hände voll Wildkräuter (Giersch, Gundelrebe, Schafgarbe, Kapuziner-Kresse, Thymian, Beifuß, Spitzwegerich, Brennnessel usw.)

Zubereitung: 

Senfmehl (bekommt man in der Apotheke) in einer großen Schüssel mischen. Zucker, Salz und fein gehackte Kräuter dazu geben. Nochmals gut mischen.
Essig und Wein aufkochen und siedend heiß unter den Senf rühren (Handrührgerät).
So lange rühren, bis der Senf gequollen ist, erkennbar an der festen Konsistenz.
In heiß ausgespülte Gläser füllen und noch mindestens 3 Wochen „reifen" lassen.

(tt)